DER SAUERTEIG

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Aus der Community: Zeig uns dein Brot

Diese Seite ist für eure Brote, Rezepte und Backgeschichten gedacht. Bisher sind hier noch keine Einsendungen veröffentlicht. Die erste kann eure sein.

Angeschnittenes Brot mit Kürbiskernen und Cranberrys Sechs Schritte beim Formen eines Teiglings Gebäck mit Hagelzucker in Nahaufnahme

So schickt ihr etwas ein

Wählt aus, was ihr schicken möchtet. Daraus entsteht eine E-Mail mit einer kleinen Vorlage, die ihr nur noch ausfüllt.

Mein Brot

  • ein Foto vom ganzen Brot und eines vom Anschnitt
  • welches Mehl und wie viel Wasser
  • Name oder Kürzel, unter dem es erscheinen darf
E-Mail vorbereiten

Was mit Einsendungen passiert

Die Redaktion liest jede Einsendung. Veröffentlicht wird nur, wofür ihr ausdrücklich zustimmt, und nur mit dem Namen, den ihr angebt. Fragen, die viele betreffen, beantworten wir im Sauerteig-SOS.

Fotos und Rechte

Schickt bitte nur Fotos, die ihr selbst gemacht habt, und keine Bilder, auf denen andere Personen ohne deren Einverständnis zu sehen sind.

Was eine gute Einsendung ausmacht

Ein gutes Foto entsteht bei Tageslicht am Fenster, nicht abends unter der Küchenlampe. Kunstlicht färbt die Kruste orange und lässt die Krume grau aussehen, und genau diese beiden Dinge wollen andere sehen. Stellt das Brot auf ein Brett oder ein Tuch, geht nah heran und lasst Spüle und Herd aus dem Bild.

Der Anschnitt sagt mehr als der ganze Laib. Erst an der Krume erkennt man, ob der Teig genug Gare hatte, ob die Poren gleichmäßig sind oder ob sich unter der Kruste ein Hohlraum gebildet hat. Schneidet das Brot deshalb erst an, wenn es vollständig ausgekühlt ist, sonst klebt die Krume am Messer und das Bild zeigt eher Teig als Brot.

Zum Foto gehören ein paar Angaben: welches Mehl und welche Type, wie viel Wasser auf wie viel Mehl, wie viel Anstellgut und in welchem Zustand, welche Raumtemperatur und wie lange der Teig in jeder Phase stand. Das ist mehr Schreibarbeit als eine Zutatenliste, aber es ist der Teil, der anderen beim Nachbacken wirklich hilft.

Ein schönes Brot sagt nichts darüber, wie es dazu kam. Dasselbe Rezept kann in einer kühlen Küche doppelt so lange brauchen wie in einer warmen, und ein Starter, der gerade erst aus dem Kühlschrank kommt, arbeitet anders als einer, der zweimal aufgefrischt wurde. Wer eure Zeiten und eure Temperatur kennt, kann das Ergebnis einordnen und auf die eigene Küche übertragen. Ohne diese Angaben bleibt ein Foto ein Foto. Das ist nicht schlimm, aber es hilft niemandem weiter.

Rezepte, die andere nachbacken können

Ein Rezept, das andere nachbacken sollen, braucht Mengen in Gramm für alles, auch für Wasser, Salz und Anstellgut. „Eine Tasse“ oder „ein Schuss“ lässt sich nicht nachstellen, und ein Esslöffel Mehl wiegt je nach Mehl und Löffel verschieden viel.

Dazu gehört ein Zeitplan, der sagt, wann was passiert: Anstellgut auffrischen, Teig mischen, Dehnen und Falten, Stockgare, Formen, Stückgare, Backen. Schreibt zu jeder Phase dazu, bei welcher Temperatur sie stattfand und wie lange es bei euch tatsächlich gedauert hat, nicht wie lange es laut Vorlage hätte dauern sollen.

Noch wichtiger als Uhrzeiten sind die Zeichen, an denen ihr die Gare erkannt habt: das Volumen, Blasen an der Oberfläche, die Fingerprobe, wie sich der Teig beim Formen angefühlt hat. Diese Zeichen gelten in jeder Küche, die Uhrzeiten nur in eurer.

Nennt zuletzt Ofen und Form: Ober- und Unterhitze oder Umluft, mit oder ohne Topf, Blech oder Kastenform, Temperatur am Anfang und am Ende. Ob mit Dampf gebacken wurde und wie, gehört ebenfalls dazu, weil die Kruste sonst bei anderen ganz anders ausfällt als auf eurem Foto.

Ein paar Sätze dazu, warum ihr das Rezept so gebaut habt, sind kein Muss, aber oft das Interessanteste: weshalb der Roggenanteil, warum die lange kalte Gare, was beim ersten Versuch schiefging und was ihr danach geändert habt. Solche Anmerkungen unterscheiden ein Rezept von einer Zutatenliste, und sie nehmen anderen die Angst, selbst etwas abzuwandeln. Was ihr weglasst, weil es euch nicht wichtig erscheint, fragt die Redaktion bei Bedarf nach.

Fragen vor dem Einsenden

Was die Redaktion zu Einsendungen am häufigsten gefragt wird.

Darf ich ein Rezept aus einem Buch einsenden?

Veröffentlicht werden nur eigene Rezepte. Habt ihr ein Buchrezept abgewandelt und mit eigenen Mengen und Zeiten nachgebacken, schreibt dazu, aus welchem Buch die Grundlage stammt. Wörtlich abgeschriebene Rezepte erscheinen nicht, auch nicht mit Quellenangabe.

Wie lange dauert es bis zur Antwort?

Eine feste Frist gibt es nicht. Die Redaktion liest jede Mail, aber nicht jeden Tag, und eine Einsendung mit Foto und vollständigen Angaben lässt sich schneller bearbeiten als eine, bei der erst nachgefragt werden muss. Wer länger nichts hört, darf gern noch einmal nachfragen.

Werden Fotos bearbeitet?

Fotos werden höchstens zugeschnitten und in der Größe angepasst, damit sie auf die Seite passen. Farben, Kruste oder Krume werden nicht verändert, weil das Bild dann nicht mehr zeigen würde, was aus eurem Rezept geworden ist. Ein Wasserzeichen bekommt kein Bild.

Kann ich eine Veröffentlichung zurückziehen?

Ja. Eine kurze Mail an [email protected] genügt, und Foto, Text und Name werden von der Seite genommen. Einen Grund müsst ihr dafür nicht nennen.